Ronda Rousey und Gina Carano, zwei Figuren, die die gemischten Kampfkünste der Frauen grundlegend geprägt haben, werden am 16. Mai im Intuit Dome in Inglewood, Kalifornien, in den Käfig zurückkehren. Der Kampf, der von Jake Pauls Most Valuable Promotions (MVP) gefördert und auf Netflix gestreamt wird, markiert einen historischen Moment für den Sport.
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Ein Generationenkonflikt
Beide Kämpfer sind seit über einem Jahrzehnt im Ruhestand: Carano trat zuletzt 2009 an, während Rouseys letzter MMA-Kampf 2016 stattfand. Der Kampf ist auf fünf Fünf-Minuten-Runden mit 145 Pfund angesetzt. Während längere Abwesenheiten Fragen zu ihrer aktuellen Form aufwerfen, sind ihre Auswirkungen auf das Wachstum von MMA unbestreitbar.
Warum das wichtig ist: Carano und Rousey haben nicht nur gekämpft – sie haben Barrieren durchbrochen. Carano brachte Frauen-MMA ins Mainstream-Fernsehen, während Rousey die UFC davon überzeugte, die Division ernst zu nehmen, und sich im Alleingang ihren Platz in der Promotion sicherte. Ohne sie hätte das Frauen-MMA vielleicht nie seinen heutigen Bekanntheitsgrad erreicht.
Die Wege der Pioniere
Rousey (12-2) kam mit olympischem Judo-Hintergrund auf die Bühne und entwickelte sich schnell zum Superstar, der mit sechs erfolgreichen Titelverteidigungen die Bantamgewichtsklasse der UFC dominierte. Ihre Karriere geriet nach zwei Niederlagen gegen Holly Holm und Amanda Nunes ins Stocken, was sie zur Schauspielerei und zum professionellen Wrestling führte.
Carano (7-1) war in den Anfängen des regulierten Frauen-MMA eine Vorreiterin und sorgte für Kämpfe im Netzwerkfernsehen. Ihren letzten Kampf verlor sie 2009 gegen Cris „Cyborg“ Justino, wechselte dann zur Schauspielerei und spielte unter anderem eine Rolle in „The Mandalorian“, bevor sie aufgrund von Social-Media-Beiträgen kontrovers entlassen wurde. Sie hat eine Klage gegen Lucasfilm wegen der Kündigung beigelegt.
Eine von Respekt und Vermächtnis getriebene Rückkehr
Beiden Kämpfern zufolge war der Kampf Rouseys Idee. Sie wandte sich an Carano mit dem Wunsch, der Frau gegenüberzutreten, die ihr den Weg zu ihrer Karriere ebnete. Carano bedankte sich für Rouseys Respekt und würdigte die historische Bedeutung des Kampfes.
„Ronda kam zu mir und sagte, dass es nur eine Person gibt, für die sie ein Comeback geben würde“, erklärte Carano. „Das ist eine Ehre.“
Jake Pauls Expansion in MMA
MVP, das sich bisher auf das Boxen konzentrierte, macht seinen ersten Schritt in die MMA-Promotion. Die Veranstaltung wird ein Test für Pauls Geschäftsmodell in einem neuen Kampfsport sein.
Der größere Trend: Die Grenze zwischen Boxen, MMA und Unterhaltung verschwimmt weiterhin. Von Influencern unterstützte Werbeaktionen wie MVP stören traditionelle Kampforganisationen und nutzen soziale Medien und hochkarätige Matchups, um neue Zielgruppen anzulocken.
Der Kampf zwischen Rousey und Carano ist mehr als nur ein Spektakel; Es ist eine Anerkennung ihrer Wirkung und ein Zeichen für die sich entwickelnde Landschaft des Kampfsports. Die Veranstaltung hat das Potenzial, das Interesse an den frühen Pionieren des Sports neu zu wecken und gleichzeitig die Grenzen von Werbung und Unterhaltung zu erweitern.































