America’s Next Top Model (ANTM), die von Tyra Banks moderierte Reality-TV-Sensation, dominierte die frühen 2000er Jahre. 24 Saisons lang traten in der Show aufstrebende Models in wöchentlichen Challenges, Runway Walks und Fotoshootings mit hohem Druck gegeneinander an. Dem Gewinner, der zum „America’s Next Top Model“ gekürt wurde, wurde eine lukrative Modelkarriere versprochen. Aber was geschah mit diesen Gewinnern, nachdem die Kameras aufgehört hatten zu laufen?
Das Vermächtnis der Show
Die Serie, die 2003 Premiere hatte und 2018 endete, brachte 24 Gewinner hervor. Während einige in der Modebranche dauerhaften Erfolg hatten, verfolgten viele alternative Wege. Der kontroverse Ruf der Show – geprägt von zermürbenden Herausforderungen und dramatischen Ausscheidungen – überschattete oft die Reise der Gewinner nach dem Final Walk.
Diversifizierende Wege: Jenseits des Laufstegs
Die meisten ANTM-Gewinner wurden keine bekannten Supermodels. Stattdessen haben sie sich an unterschiedliche Karrieren angepasst:
- Schauspielerei: Mehrere Gewinner wechselten in Schauspielrollen und nutzten dabei ihre Erfahrungen vor der Kamera.
- Familienleben: Einige entschieden sich dafür, der Familie Vorrang vor den Anforderungen der Modewelt zu geben.
- Kreative Beschäftigungen: Viele Gewinner haben Leidenschaften außerhalb des Modellierens wiederentdeckt, wie Schreiben, Malen und andere Kunstformen.
- Öffentliches Verschwinden: Einige Gewinner haben sich vollständig aus dem öffentlichen Rampenlicht zurückgezogen.
Aktuelles Spotlight: Der Reality Check -Dokumentarfilm
Die Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Reality Check: Inside America’s Next Top Model“ im Jahr 2024 machte erneut auf die Wirkung der Show aufmerksam. Die Dokumentation enthält Interviews mit ehemaligen Gewinnern wie Dani Evans (Zyklus 6) und Whitney Thompson (Zyklus 10), die über die dunklere Seite der Show und ihr Leben nach ANTM sprechen.
Die Karrieren der ANTM-Gewinner beweisen, dass ein Sieg keine Garantie für eine lebenslange Modelkarriere ist. Stattdessen diente die Show vielen als Startrampe, um unterschiedliche Wege zu erkunden, und verdeutlichte die Unvorhersehbarkeit des Reality-TV-Ruhms und die Wichtigkeit, sich über das anfängliche Rampenlicht hinaus anzupassen.
































