Warum die Freundschaft zwischen erwachsenen Frauen schwieriger ist (und warum Sie sie brauchen)

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Als Erwachsener Freunde zu finden, fühlt sich an, als würde man versuchen, eine Zigarette zu fangen. Es rutscht einem direkt durch die Finger. Das ist genau die Frage, die Emilie Aries und Bridget Todd den Hörern ihres neuen Podcasts „Stuff Mom Never Told You“ stellen.

Früher war es einfacher. Gymnasium. Hochschule. Du bist in der Nähe von Menschen aufgewacht. Du hast sie beim Mittagessen wieder gesehen. Wieder in der Bibliothek. Die Nähe hat die schwere Arbeit geleistet. Durch wiederholte ungeplante Interaktionen konnten ohne großen Aufwand Bindungen aufgebaut werden.

Jetzt befinden Sie sich in der „realen Welt“. Diese Zufälle verschwinden. Du heiratest. Du hast Kinder. Die Zeit vergeht. Stunden für Freunde zu finden, fühlt sich wie ein Luxus an, den Sie sich nicht mehr leisten können.

Aber es ist gefährlich, die Freundschaft auszulassen. Besonders für Frauen.

Eine UCLA-Studie fällt hier ernüchternd aus. Keine engen Freunde zu haben ist genauso gesundheitsschädlich wie Übergewicht. Das ist keine Metapher. Es handelt sich um ein physiologisches Risiko.

Denken Sie an Ihren Körper unter Stress. Männer verfallen oft in den Kampf-oder-Flucht-Modus. Frauen? Anderer Mechanismus. Wenn Stress auftritt, überschwemmt Oxytocin das System. Dies ist das gleiche Hormon, das beim Sex ausgeschüttet wird. Es dämpft die Kampf-oder-Flucht-Reaktion.

Es ermutigt Sie, sich um Ihre Kinder zu kümmern. Sich mit anderen Frauen treffen. Diese Strategie „sich pflegen oder sich anfreunden“ setzt mehr Oxytocin frei. Es beruhigt dich. Männer haben nicht die gleiche beruhigende Wirkung. Testosteron dämpft die Oxytocin-Reaktion. Östrogen verstärkt es.

Keine engen Freunde zu haben ist ebenso gesundheitsschädlich wie Übergewicht.

Diese biologische Verkabelung ist wichtig. Freundschaft senkt den Blutdruck. Es stärkt die Immunität. Es fördert die Heilung. Diese Faktoren erklären wahrscheinlich, warum Frauen seltener an Herzerkrankungen leiden und eine längere Lebenserwartung haben als Männer. Studien zeigen, dass Frauen im Allgemeinen auch mehr Freunde haben als Männer.

Die Podcast-Moderatoren schlagen praktische Möglichkeiten vor, diese Lücke zu schließen. Ein monatlicher Videoanruf für alte College-Freunde. Etwas Strukturiertes. Etwas Wiederholbares.

Emilie Aries leitet Bossed Up. Sie hilft Frauen dabei, nachhaltige Karrierewege zu gestalten. Zuvor organisierte sie politische Kampagnen. Bridget Todd schreibt. Sie ist Aktivistin und Content-Erstellerin. Ihre Arbeiten erschienen in The Atlantic und Elle. Sie wissen, wie hektisch das Leben ist. Sie versuchen lediglich, die menschliche Verbindung aufrechtzuerhalten.

Allerdings gibt es noch eine weitere Ebene. Ein beliebter Artikel der New York Times wies auf einen Wandel in der Selbstwahrnehmung hin.

Marla Paul hat „The Friendship Crisis“ geschrieben. Sie stellte fest, dass die Selbstfindung zur Selbsterkenntnis führt. Du wirst wählerischer. Du hörst auf, die zufälligen Bekanntschaften der Jugend zu tolerieren. Sie kuratieren Ihren Kreis.

Ist das ein Problem? Oder ist es nur Evolution?